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Inkontinenzversorgung

 

Alle Menschen kommen inkontinent zur Welt. Die bewusste Kontrolle über die Ausscheidungen erlangen sie erst im Laufe der Zeit. Verschiedene Erkrankungen, Behinderungen oder der normale Alterungsprozess können dazu führen, dass Menschen Urin und Stuhl wieder unkontrolliert verlieren.

Je nach Befindlichkeit des Patienten gilt es zu entscheiden, ob eine ableitende oder eine aufsaugende Inkontinenzversorgung gewählt wird.

Die Auswahl der Inkontinenzversorgung richtet sich danach, welche Indikation vorliegt oder welches Inkontinenzprodukt dieser am Besten gerecht wird.

 

Seit mehreren Jahren können wir unseren Kunden neben Hilfsmitteln aus dem Rehabereich auch eine Inkontinenzversorgung anbieten.

Intermittierende Selbstkatheterisierung


Intermittierende Selbstkatheterisierung (ISK) ist eine weit verbreitete Methode, um Menschen, die an Harnwegsproblemen leiden, das regelmäßige Entleeren ihrer Blase auf eine sichere und bequeme Art zu ermöglichen. Das kann sowohl zeitlich begrenzt als auch auf Dauer möglich sein. ISK ermöglicht es Ihnen, die Kontrolle über Ihre Blase wieder zu erlangen. Ein dünner, flexibler Katheter wird durch die Harnröhre in die Blase eingeführt. Die Blase wird entleert und der Katheter langsam wieder entfernt.

Die Blase sollte regelmäßig entleert werden, mindestens viermal täglich, damit sie nicht zu stark gefüllt ist. Wenn ein Erwachsener seine Blase entleert, sollte die Menge dabei nicht über 500 ml liegen. Es ist wichtig, sich Zeit zu nehmen, damit sich die Blase vollständig entleeren kann.

Eine Alternative zur ISK ist die Verwendung eines Verweilkatheters, der mehrere Wochen in der Blase verbleibt und den Urin kontinuierlich in einen Beutel abfließen lässt. Es hat sich allerdings herausgestellt, dass die Verwendung eines Verweilkatheters über einen längeren Zeitraum zu schwerwiegenden Problemen wie chronischen Infektionen oder Entzündungen führen kann. Auch wenn Verweilkatheter für den kurzfristigen Gebrauch, während eines Krankenhausaufenthaltes zum Beispiel, zweckdienlich sein können, sind sie doch für viele Patienten unbequem und peinlich.

 

Wenn die Blase regelmäßig und vollständig entleert wird, schützt ISK vor Harnwegsinfektionen, einer Schädigung der Nieren und bewahrt Sie vor vielen Komplikationen und Unannehmlichkeiten. ISK verhindert durch regelmäßiges Entleeren der Blase Peinlichkeiten, die durch unfreiwilligen Harnabgang entstehen.

 

Zurückgewinnung der Blasenkontrolle - Steigerung der Lebensqualität

ISK ermöglicht es Ihnen selbst zu entscheiden, wann Sie Ihre Blase entleeren wollen. Dadurch vermeiden Sie die Unannehmlichkeiten und die Peinlichkeit, einen festen Katheter zwischen den Katheterisierungen tragen zu müssen. Dies gibt Ihnen die Möglichkeit, Ihre Blase zu kontrollieren statt dass Ihre Blase Sie kontrolliert. Durch die Verringerung eines Infektionsrisikos und des ungewollten Auslaufens von Urin gibt Ihnen ISK mehr Lebensqualität.

 

Jeder Mensch und jede Behinderung ist anders. Deshalb ist es wichtig zu wissen, dass es nicht ein Produkt für alle ISK Anwender gibt. Bei der Suche nach dem für Sie bestem Produkt helfen Ihnen Ihr Urologe und unsere Erfahrungen aus Theorie und Praxis.

 



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